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Der Huttanz wurde bis vor 25 Jahren noch am 3. Sonntag im Oktober, also am Kirchensonntag gefeiert. Über den Ursprung des Huttanz sind sich die Forscher nicht einig: manche behaupten, es sei eine Art Kirmestanz, andere behaupten er sei mit dem Maitanz verwandt, wieder andere sehen darin die Reste eine vorchristlichen Kultfestes zur Sommersonnwende. Meist hatten die geschichtlichen Tänze etwas mit der Bitte um eine gute Ernte zu tun und wurden deshalb auf dem Feld oder der Wiese getanzt. Öfters aufgeführt waren in den Geschichtsbüchern auch die Hahnen- und die Hammeltänze, bei denen der Preis jeweils das geschmückte Tier oder ein geschmückter Hut war. Oftmals wurden diese Tänze mit einem festlichen Umzug begonnen. Es zeigen sich also sehr viele Parallelen zum Eybacher Huttanz auf und es kann wohl gesagt werden, dass Tänze wie der Eybacher Huttanz keine Seltenheit waren.